Giuseppe Dezza

Größte Tiefe 37
Niedrigste Tiefe 32m
Länge 40m (bug), 25m (heck)
Breite 7,5m. 

Der italienische Mienensucher wurde im Jahre 1913 erbaut und im Jahre 1944 versenkt. Bis zum Jahre 1929 trug er den Namen ‘Pilade Bronzetti’. Ein englisches Flugzeug hat es versenkt, welches es während eines regulären Erkundungsfluges gesichtet hat. Der Torpedo hat das Schiff zweigeteilt und der Bug und das Heck befinden sich untereinander ca. 50 m entfernt. Für Taucher ist das Heckteil am attraktivsten. Giuseppe Dezza liegt in aufrechter Position auf dem Meeresgrund, mit einer gut sichtbaren Heckkanone und erhaltener, in verlorener Zeit stillgelegter Militärausrüstung.


Baron Gautsch

Größte Tiefe 39
Niedrigste Tiefe 28m
Länge 89m
Breite 11,5m.

Das österreichische Passagierschiff, erbaut 1908, ist im Jahre 1914 gesunken, als es auf eine Miene stieß. Es beförderte Familienmitglieder österreichischer Offiziere auf der Route Boka Kotorska – Mali Lošinj – Triest. Mit dem Wunsch die Reisezeit zu verkürzen, hat das Schiff versucht durch ein Mienenfeld 9 nm außerhalb von Rovinj durchzukommen, da auf dieser Route, angeblich direkt vor ihm, auch ein Handelsschiff durchgekommen ist. Auf der linken Seite, ungefähr in der Mitte des Schiffes, hat das Schiff eine Miene berührt und ist innerhalb kürzester Zeit gesunken.


Remorker

Größte Tiefe 37
Niedrigste Tiefe 35m
Länge 15m
Breite 3,5m.

Das Schleppschiff, versenkt in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, war zur Unterstützung beim Manövrieren größerer Schiffe in Häfen bestimmt. Aufgrund der relativ kleinen Größe ist ein Zugang zum Wrack nicht möglich, sondern das Tauchen wird ausschließlich um dieses herum abgewickelt. Die größte Attraktion stellen die Fische dar, welche dieses kleine, aber aufgrund des Reichtums an Fischfond, sehr interessante Wrack günstig für alle Taucher machen, welche gerade erst die Tauchtechniken auf Wracks oder in größeren Tiefen erlernt haben.


Hans Schmidt

Größte Tiefe 43
Niedrigste Tiefe 35m
Länge 99m
Breite 11,5m.

Dieses Wrack wurde lange Istra genannt, da der richtige Name des Schiffes nicht bekannt war. Es wurde im Jahre 1920 in den Niederlanden (unter dem Namen Albireo) erbaut und es trägt den Namen anhand seines letzten Besitzers aus Deutschland. Dieses Handelsdampfschiff wurde während einer Explosion zerteilt, als es, am 23.01.1943, auf eine Unterwassermiene traf. Auf der letzten Fahrt transportierte es Waffen und Munition. Eine besondere Sehenswürdigkeit und eine geschichtliche Bedeutung gibt dem Wrack eine besondere Art von Anker, welcher bereits mehr als 100 Jahre nicht mehr hergestellt wird.


John Gilmoure

Größte Tiefe 44
Niedrigste Tiefe 36m
Länge 50m
Breite 8m.

Dieses Handelsdampfschiff von unbekanntem Namen, hat durch seine Geschichte hindurch mehrmals seine Besitzer und seine Fahnen gewechselt, deshalb kann man nicht mit Sicherheit dessen letzten Namen bestimmen. Man betrachtet es als eines der ersten Schiffe, welches auf dem Gebiet Istriens Anfang des I. Weltkriegs unterging. Daten sprechen davon, dass es in einer englischen Schiffswerft erbaut wurde und mit Motoren von J. Gilmore ausgestattet war, aufgrund welcher es auch seinen Namen bekam. Es ist ein Zugang direkt in das Wrack, welches gut erhalten ist, möglich.


Flamingo

Größte Tiefe 44
Niedrigste Tiefe 36m
Länge 50m
Breite 4,8m. 

Das italienische Schiff Flamingo war, direkt vor dem Untergang, mit zwei Bugtorpedos bewaffnet. Erbaut im fernen Jahr 1889, untergegangen im Jahr 1914 durch Treffen einer eigenen Miene. Der Kapitän J. O. Krieg schaffte es, ein Lichtsignal für Hilfe zu senden und das Rettungsboot herunterzulassen. Aufgrund des starken Sturms und den großen Wellen wurde bald auch das Rettungsboot zerstört, sodass die Besatzung mit dem Meer und dem Unwetter kämpfen musste. Heute befindet sich das Flamingo in der Stille der Meerestiefe, und dessen treue Besucher sind, neben den Tauchern, eine Vielzahl an Fischen und Krebsen.


Varese

Größte Tiefe 42
Niedrigste Tiefe 33m
Länge 60m
Breite 9m.

Das italienische Handelsdampfschiff Varese ist im Jahr 1915 gesunken, als es eine Fracht aus Triest nach Tunis beförderte. Wegen des großen Unwetters, welches in dieser Zeit an der nördlichen Adria herrschte, entschloss sich der Kapitän dazu, sich im Hafen von Pula in Sicherheit zu bringen. Während er zum Hafen von Pula schiffte, traf er auf eine Miene, welche den Bug sprengte und das Schiff versank am Ort, an welchem es sich auch heute befindet. Während des Tauchens kann man in das Wrack eintauchen, welches ausreichend breit und entlang seiner gesamte Länge sicher ist.


U-Boot 82

Größte Tiefe 38
Niedrigste Tiefe 35m
Länge 26m
Breite 4m.

Ende des I. Weltkriegs wurde auf offenem Meer vor dem Badeort Stoja in Pula eines von sieben deutschen U-Booten, welche sie selber unmittelbar vor Beendigung des Krieges versenkt haben, versenkt. Das U-Boot ist nicht komplett, es wurde nur sein Heckteil gefunden, welcher offen ist, und direkt auf dem U-Boot sind noch Überreste an Militärmaterial und Luftöffnungen sichtbar. Aufgrund der Nähe zur Küste ist das Tauchen auch bei erschwerten Wetterbedingungen möglich.


Draga

Größte Tiefe 37
Niedrigste Tiefe 34m
Länge 25m
Breite 6m.

Draga war ein Arbeitsschiff für das Ausheben von Sand vom Meeresgrund. Es ist in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gesunken, aufgrund von Überlastung und schlechtem Wetter, worauf ein Brechen des Bugteils und Durchdringen des Wassers folgte. Dieses Schiffswrack stellt aufgrund des Fischreichtums ein besonderes Erlebnis dar. Von den restlichen Bewohnern des Wracks sind hier am häufigsten Aale, Drachenköpfe, Krabben und Meereskatzen. Um das Wrack herum kann man auch auf eine reichliche Pflanzen- und Tierwelt des Meeres treffen.


VIS

Größte Tiefe 32
Niedrigste Tiefe 18m
Länge 58m
Breite 9m. 

VIS- Jugoslavian Marine Schiff, gebaut 1953 in Pula Werft Uljanik, größte Tiefe 32 m, kleinste Tiefe 18 m Länge = 58m, Breite = 9m und wiegt 660 Tonnen. Wurde im Mai 2016 absichtlich versenkt. Das Schiff hat zwei Maschinen mit 1000 Pferdestärken.

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